SAS UPGRADE 2018 AUF 2021, MCE-TUNING #KTM 1290 Super Adventure S

Aktualisiert: 15. Feb.

☝️Seit geraumer Zeit stelle ich mir die Frage, ob ich meine 2018ner KTM 1290 Super Adventure S auf das 2021ger Modell upgraden soll. Schließlich gab es einige mächtige Veränderungen! Meine 2018ner SAS, dieses Megateil, habe ich echt liebgewonnen und so habe ich mich mal hingesetzt und überlegt, ob so ein Upgrade denn absolut notwendig ist! Sprich… ändert sich mit dem Kauf der neuen Generation der Funfaktor🧐 ? Diese Frage hätte sich mit einer Leistungssteigerung bei der Maschine ganz klar und flott von selbst beantwortet☝️! Schlappe 10 PS und 10 Nm mehr Drehmoment und der Vertrag wäre noch nicht ganz auf dem Drucker abgekühlt da wäre er schon unterschrieben gewesen… Aber so einfach wollten es mir die Konstrukteure aus Mattighofen wohl nicht machen.


Meine 2018ner SAS in Pose

Den ganzen Bock haben sie umgebaut

Den ganzen Bock haben sie umgebaut, einen Haufen Innovationen verschraubt und einige Dinge verbessert andere wichtige Dinge wiederum absolut vergessen. Diese SAS ist ja ne eierlegende Wollmilchsau und eigentlich kann sie alles aber zuerst mal nichts richtig. Außer man legt sich mit der Maschine fest (Road oder Offroad – Sporttourer oder Tourensportler). 🤓Man stellt sich das Teil einfach auf seine Bedürfnisse ein und ab geht die Post! Dann ist Spaß Programm, vom Anlassen bis zum Abkühlen! Ready to Race, tatsächlich, das ist nicht nur ein Slogan von KTM. So habe ich das bisher mit meiner 2018ner KTM 1290 Super Adventure S empfunden. Auf der Straße bin ich damit zu Hause und auf der Rennstrecke. Ich bin sportlich und schnell damit unterwegs und damit nichts ins Auge geht, muss das Teil präzise und zuverlässig laufen, ohne faxen! Das ist die Definition meines Funfaktors, also die Messlatte, die ich an das 2021 Upgrade angelegt hatte.


Die KTM 1290 SAS Bj. 2018 auf der Rennstrecke in Most

Kann die 2021ger SAS das toppen?

😏 Ich habe mir zigg Präsentationen von der 2021ger SAS angeschaut. Echt fleißig waren sie, die Buben aus Mattighofen. Die Verantwortlichen für Rahmen, Fahrwerk und Elektronik haben einen Bombenjob gemacht👍🏻. Zumindest war das der erste Eindruck bei meiner Probefahrt mit dem heißen Teil! Die Sitzhöhe ist für die Bewegung auf der Straße optimiert worden, der Motor ist schon wieder im Rahmen vorverlegt worden, aus einem Kühler wurden zwei, die Vibrationen sind zurückgegangen und egal wie sehr ich mich anstrenge, der Bock fängt bei Top Speed einfach nicht an zu flexen. Egal wie sehr ich das Fahrwerk mit seinen Einstelloptionen verbiege und egal wie sehr ich am Hahn reiße, das Teil liegt wie ein Brett auf der Straße. Selbst die Basisreifenausstattung der Maschine lässt sich auf den Spaß ein. Kein Gefummel mehr, draufsitzen, Gas geben fertig! Für Umsteiger, die noch nie eine KTM 1290 Super Adventure S gefahren sind, bestimmt ein Genuss, mit Sicherheit☝🏻👍🏻.

Sitzposition tiefer, Motor nach vorne verlegt, Motor leider verkleidet

Wo verdammt nochmal ist das Beast hingelaufen?

Mir stellte sich bei der Probefahrt aber die Frage, wo verdammt nochmal ist das Biest hingelaufen🧐. In meiner 2018ner ist dieses schreiende und zornige Ding ganz deutlich zu spüren. Beim Gas geben reißt es förmlich an mir und neigt dazu gschwind die Krallen im Asphalt zu wetzen und nebenbei mal schnell die Reifen zu vernichten😜. Sind die Herrschaften aus Mattighofen doch glatt hergegangen und haben das Beast an die Leine gelegt, so ists mir durch den Kopf geschossen. Und wenn schon einsperren, warum verdammt nochmal, hat der Motor nur 160 PS und nicht mehr? 170 PS wären doch locker drinnen gewesen, auch mit Euro5 Maulkorb! Hm, nur, weil der Bock nicht mehr so zornig ist und leichter zu handlen ist, bedeutet das noch lange nicht, dass man das Teil präziser auf der Straße bewegen kann! Mit der 2021ger SAS Rakete verschwimmen jetzt die Grenzen im Highspeedbereich zwischen „Das geht noch“ und „Abflug“. Und, das Supermoto Fahrverhalten ist mit dem Absenken der Fahrerposition im Rahmen beinahe verloren gegangen😕.

Das ist für mich n Schalthebel, kein Quickshifter!

Echter Quickshifter mit „Taster“ gibts bei MCE für nahezu alle KTMs ohne Schaltautomat

„Quick“ Shifter?

Mit dem überarbeiteten Quickshifter und seinen butterweichen Schaltvorgängen könnte man, dass alles fast vergessen. Aber butterweich ist eben nicht präzise. Leute der Name „Quickshifter“ muss auch Programm sein! So wie sich der Schaltautomat im harten Betrieb anfühlt, läuft er nicht viel besser als der Quickshifter Plus Vorgänger. Insbesondere bei Highspeedschaltorgien auf der Rennstrecke oder in heiß gefahrenen Pässen 😎 lässt die Schaltpräzision massiv zu wünschen übrig. Ich habe teilweise den Eindruck, dass der Quickshifter analog angesteuert wird, als würde nur die Drosselklappe den Schaltvorgang unterstützen und das auch nur in gewissen Drehzahlbereichen. Und cool, man hört gelegentlich ein Knallen beim Schalten aber nur dann, wenn der Schaltvorgang auch sauber ausgeführt wurde. Die Bezeichnung „Quick“ Shifter hat der Schaltautomat der neuen und alten SAS also mal nicht verdient🙁.


Das Display der 2021ger SAS ist gut ablesbar auch bei 250 km/h

Das Display ist im Gegensatz zur 2018ner SAS gut ablesbar auch bei 250 km/h, erstaunlicherweise brauche ich zum Lesen der Anzeigen auch keine Brille mehr👍🏻. Große Buchstaben und Zahlen helfen beim Ablesen. Das Display und die Animationen zu den möglichen Fahrzeugfunktionen erleichtert einen Umstieg auf die SAS ungemein! Um mir die Infos zu holen, die ich auf der Straße brauche, Temperatur, Reifentemperatur, Reifendruck etc. muss ich die Knöpfe öfter drücken, das lenkte mich ab. Das Aktivieren der „Abstandshaltefunktion“ hatte sich mir nicht sofort erschlossen. Das Handbuch hatte mir dann schlussendlich geholfen, diese Funktion, zu benutzen. Die Bedientasten am meiner alten SAS erschienen mir wesentlich funktioneller und stabiler aber das ist wohl Geschmacksache.


2021ger Display, 1 Bild sagt mehr als 1000 Worte

Absolut vergessen

Absolut vergessen haben die Herrschaften aus Mattighofen die Weiterentwicklung der Bluetooth Optionen der SAS. Damit ist eine Steuerung des Telefons, Musik und Anrufe über die Bedienelemente und dem Display der SAS sogar per Kurzwahl am linken Griff möglich. Hier fehlt aber noch immer ein vernünftiges Anschluss-Konzept für eine SAS mit externem Navi. Weil, Telefon, Headset die kneifen sich beim Versuch das Externe Navi, das Headset und das Telefon mit allen Funktionen über die Bluetooth Bedienung der SAS zu steuern. Und, die KTM Navi App hat sich seit 2018 (da bin ich umgestiegen) nicht mehr verändert! Man kann nichtmal eine GPX File importieren oder eine ordentliche Strecke planen!


Fragen, die man mir im Laufe der Recherchen zur 2021ger SAS stellte

Die wichtigste aller Fragen: Ändert sich für Dich mit einem SAS Upgrade 2018 auf 2021, der Funfaktor beim Fahren mit der SAS?

Antwort: Nein.


Frage: Warum nicht und wie müsste deine Wunsch Adventure aussehen, damit sich der Funfaktor ändert?

Antwort: Hm, da müsste sich einiges ändern. Für mich… nur für mich… In Anbetracht der neuen Rahmengeometrie der 2021 ger SAS und damit verbundenen Fahrleistungsverbesserungen ganz klar ein um wenigstens 10 PS stärkerer Motor müsste verbaut sein. Ein echter externer Quickshifter mit Sensor und Integration in die Zündung des Mopeds, damit die Maschine Schaltvorgänge auch dann ausgeführt, wenn sie gebraucht werden und zwar in jedem Drehzahlbereich. Was wiederum ein präziseres Fahrverhalten und mehr Sicherheit auf der Straße bedeuten würde.

Frage: Was würdest Du dir für die Zukunft noch wünschen?

Antwort: Ich plapper mal drauf los… für meine 2018eine Überarbeitung der KTM Navisoftware. Wenn KTM das nicht selber leisten möchte, dann einfach mal bei den Machern von kurviger.de und deren Mobiltelefon-App Scenic reinschauen, vielleicht kann man die ja einkaufen. Ich teste da gerade für mich die Routenplanung bis hin zum Navigieren und meines Erachtens nach sind die Herrschaften von Kurviger.de und der Macher von Scenic routen- und navitechnisch am Markt gerade das Maß der Dinge. Dann hätte ich gerne eine Art MOD für das Display. Das ist eine Möglichkeit, die Informationen (z.B. Zeit, Neigungswinkel, Speed, Gang, Drehzahl, Tankinhalt, Temperatur etc.) und zugehörige Animationen auf dem Display meiner SAS individuell anzuordnen und vielleicht sogar persönlich zu modifizieren. So hätte ich die Möglichkeit, noch besser an meinem Fahrstil zu feilen! Und, entsprechende Fahrstatistiken wären auch für die Entwicklungsabteilung von KTM recht nützlich. So wären die Einsatzgebiete der Fahrzeuge, deren Stärken und Schwächen klar definiert und man wüßte, wo einerseits der Entwicklungshebel und andererseits am persönlichen Fahrstil angesetzt werden könnte. Und total abgespaced, ich hätte gerne eine hochauflösende Dashcam im Bike, die neben Videoaufzeichnungen noch andere Funktionen (z.B. Ablesen von Verkehrsschildern… usw.) übernehmen kann. Dazu eine Uplinkoption in der KTM-App, die mir die Möglichkeit gibt, ein Live-Video mit Live Fahr- und Leistungsdaten nach Hause oder auf die Rennstrecke, in die Box auf einen Bildschirm oder auf YouTube zu streamen. Das wäre auch easy über eine App… vielleicht die KTM App, realisierbar!


KTM 1290 Super Adventure Sport

Wenn wir schon mal dabei sind, mit den Wünschen für eine neue KTM, dann wäre eine Adventure Sport für mich der Kracher schlechthin! Den Super Duke Rahmen hätte ich gerne in Anlehnung an die SAS bzw. in Richtung Supermoto abgeändert, 17 Zoll Finken vorne und hinten. Die 1290ger Maschine an Bord, eh klar, die Elektronik / Anzeigen der Super Duke verbaut, inklusive externem Quickshifter und mit ner VMax von wenigstens 270 km/h. Mindestens so hoch wie die Adventure muss sie sein, damit auch übergewichtige 1Meter94 Riesen wie ich darauf Platz finden und Spaß haben können. BMW hat es mit der XR bereits vorgemacht, Triumph zieht gerade mit der Tiger Sport nach. Würde das Adventure Sport Teil mit dem aktuellen Euro5 oder Euro6 (whatever) Motor auf den Markt kommen, dann könnte ich von einem stärkeren Motor absehen. Und zuletzt, die Adventure Sport sollte zum bisherigen Adventure Zubehör, insbesondere den Koffern kompatibel sein. Ich will ja auch beim Reisen Spaß haben.

Frage: Warum kaufst Du Dir dann keine BMW XR?

Antwort: Ich habe ne Probefahrt mit der BMW XR gemacht, der Quickshifter hat die Bezeichnung Quickshifter verdient und ist n Traum aber der XR Motor bringt die Power nicht so auf die Straße, wie der 2 Zylinder von KTM. Um an die Fahrleistungen der Adventure heran zu kommen (z.B. beim Überholen), muss man die XR auf hoher Drehzahl halten. Das ist nicht so mein Ding.


MCE-Tuning ändert den Funfaktor!

Frage: Du hast den Funfaktor an Deiner 2018 ner KTM 1290 Super Adventure S Baujahr 2018 massiv nach oben ändern können, so heisst es? Geht das überhaupt, was hast Du gemacht?


Martin bei der Optimierung meiner SAS, Gasannahme und Quickshifter

Antwort: ☝️🤩 Mit MCE-Tuning ist es mir gelungen, für meine 2018ner SAS ein Mapping für die Landstraße zu sichern, dass mir eine frühere Gasannahme und einen besseren Quickshifter bescherte!


MCE-Tuning Topleistung auf Knopfdruck

Frage: Und was ist mit der Leistung und dem Drehmoment?

Antwort: Da gibt es auch eine Option, zwischen 3-5 PS mehr Leistung und an die 10 Nm mehr Drehmoment über den gesamten Drehzahlbereich vom 1. bis zum 6.ten Gang werden da von MCE-Tuning anvisiert. Martin rät von diesem Tuning für einen Landstraßenbomber mit Strassenzulassung allerdings ab. So würde es keinerlei Sinn machen, mit maximalem Benzindurchsatz für Topleistung im Grenzbereich Touren zu “cruisen“. Die Abgaswerte würden sich zum Nachteil verändern und natürlich auch der Spritverbrauch, so erklärt das Martin recht plausibel. Und last but not least erlischt durch eine solche Veränderung die Betriebserlaubnis, nicht nur das, auch Gewährleistungsansprüche sind mit einem solchem Eingriff bei KTM nicht mehr umsetzbar. Ein solches Tuning ist eigentlich auch nur für die Rennstrecke bzw. Racing oder Trackbikes gedacht, nicht für Mopeds mit Straßenzulassung. Übrigens dieses MCE-Tuning gibt es nicht nur für KTMs sondern wird von MCE für unzählige andere Marken angeboten. Sind Deine Gewährleistungsansprüche abgelaufen so gibt es eine für mich interessante Option von Martin im Angebot. Nämlich Topleistung einfach auf der Rennstrecke „einschalten“. Eine Art Diagnosegerät von MCE-Tuning, das Powergate macht das auf Knopfdruck möglich.

Tuning fürs Bike so gehts

Du möchtest ein Tuning für Gasannahme, Quickshifter, Motor und sowieso fürs Fahrwerk an deiner Rennsemmel durchführen? Egal ob Rookie oder Probiker, meines Erachtens bist du damit bei Martin am besten aufgehoben! Einfach Martin per WhatsApp unter der Rufnummer: +43 664 4467748 anschreiben, gschwind nach Tuningoptionen für Dein Bike Marke/Typ mit Bitte um Rückmeldung anfragen. Nach einem Gespräch mit Martin weisst du Bescheid. Bike aufladen, Martins Firmenadresse ins Navi hacken, fertig.


Martins von außen unscheinbare Firma findest du hinterm Haus.


MCE Suspension & Design Martin Chloupek

Au Bei Ed 4

4723 Natternbach

Österreich


E-Mail: chloupek.martin@gmail.com


Martins Fahrwerksabteilung

Das elektronische Fahrwerk meiner KTM und auch dass unserer KTM 1290 Super Duke R lasse ich als nächstes von Martin überarbeiten. Den Einstellungen meiner 2018ner KTM 1290 Super Adventure S zur Folge scheinen die Federn des Fahrwerks für mein Gewicht zu schwach dimensioniert zu sein. Das lässt sich aber schnell ändern, so Martin!


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